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Die Zeitzonen |
Grundbegriffe
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Zum Schluss dieses Abschnitts noch ein kurzes Wort zu
den Zeitzonen. Nach internationalen Vereinbarungen ist die sogenannte
Zonenzeit ein für ein größeres Gebiet (meist 15°
in der geografischen Länge) gültige Normalzeit, meist ist das
die Ortszeit für Orte, die diese Zone in etwa halbieren. Das stimmt
so eigentlich nur vage. Es werden oft auch politische Grenzen mit berücksichtigt. Ausgangspunkt für die Zeitzonen ist natürlich der 0-Meridian in Greenwich, London. Die dortige Zonenzeit ist die Westeuropäische Zeit (WEZ) und geht mit der Weltzeit (Universal Time, UT) konform. Beim Übergang in eine andere Zone springt die Zeit um eine Stunde, und zwar wenn man sich Richtung Osten bewegt um 1h vorwärts und in Richtung Westen um 1h rückwärts. Die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) ist die mittlere Sonnenzeit des 15°-Meridians östlich von Greenwich. Da diese Zeitzone östlich liegt und sich die Erde von West nach Ost dreht, geht eine Uhr in MEZ um 1 Stunde vor der WEZ. Eine weitere Zeitzone östlich davon liegt die Zone der Osteuropäischen Zeit (OEZ), die demnach der Zeit in Greenwich um 2 Stunden vorraus ist. Bewegt man sich hingegen in westliche Richtung von Greenwich, kommt man in Zeitzonen, die der Weltzeit nachlaufen. Ein Karte der Zeitzonen findet man hier (Java-Applet). Was oft noch berücksichtigt werden muss ist die
Sommerzeit. Leider gilt sie nicht in allen Ländern, und auch
die Daten (von wann bis wann sie gültig ist) variieren. Sie wird
auf politischer Ebene entschieden und hat keinerlei astronomischen Hintergund,
angeblich dient sie der besseren Nutzung des Tageslichts in den Abendstunden
bzw. Energiesparmaßnahmen. Wie jeder weiß wird die Uhr im
Frühjahr um eine Stunde vorgestellt und im Herbst wieder um eine
Stunde zurück. Wichtig ist nur, dass die Weltzeit (UT) natürlich
unangetastet bleibt und sich daher 1 Stunde mehr Differenz zu den Zonenzeiten
ergibt:
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