A. Kastenberger 26.12.2005 11:30
Eintrag #78
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Die axonometrischen Zeichnungen sind grundfalsch. Wenn das Bild des Äquators eine Ellipse ist und ein Normalriss vorliegt (Umriss ein Kreis) kann der Riss des Poles nicht auf dem Umriss liegen (genaue Lage: Vierteldrehung der Brennpunkte der Äquator"ellipse"!!!
Kommentar des Webmasters: S.g. Herr Kastenberger,
Sie haben natürlich absolut recht! Die "Durchstoß-Punkte" der verlängert gedachten Erdachse an der (ebenfalls imaginären) Himmelskugel liegen natürlich NICHT am Umriss, wie das z.B. in den Grafiken auf der Seite http://www.greier-greiner.at/hc/koord.htm dargestellt ist.
Abgesehen davon: Hier geht es aber nicht um eine exakte geometrische Darstellung, vielmehr aber um die Vermittlung der astronomischen Grundbegriffe. Wenn jemand eine "exakte" Darstellung benötigt, muss er diese nach den Gesetzen der Axonometrie selber anfertigen. Soll heißen, Ihr Einwand ist natürlich berechtigt, sprengt aber naturgemäß den Rahmen meiner Webseiten, die eine Einführung in die grundlegenden Begriffe der Astronomie bieten sollte. Aus astronomischer Sichtweise ich es auch nicht wirklich wichtig, das ein Punkt geometrisch korrekt (axonometrisch) eingezeichnet ist, der Laie muss wissen, das "Zenit" "über mir" und "Nadir" "unter mir" bedeutet, um ein Beispiel zu nennen.
Ich werde aber die entsprechenden Zeichnungen, so es meine Zeit erlaubt, natürlich gemäß Ihrem Vorschlag ausbessern. Ich bin leider kein Geometrie-Professor, bzw. ist es schon einige Zeit her, dass ich diesbezügliche Vorlesungen gehört habe
Ich bitte daher um etwas Nachsicht und Geduld.
Ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mich diesbezüglich - falls weitere Ungereimtheiten aus Ihrer Sicht auftauchen - per Email kontaktieren würden, damit wir dieses Thema nicht hier via Gästebuch diskutieren müssen.
Vielen Dank für Ihren Hinweis,
harald c. greier |
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