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Der Vollständigkeit halber seien hier noch die
anderen Kegelschnitte angeführt. Die Parabel ist quasi ein Sonderfall
unter den Kegelschnittslinien. Wenn nämlich die lineare Exzentrizität
e=a ist, wird (e/a) = =1,
und die Ellipse 'entartet' sozusagen zur Parabel, einer Kurve,
die nicht mehr geschlossen ist. Die Parabel hat auch nur einen reellen
Brennpunkt F, und sie ist wie folgt definiert:
Eine Parabel ist die Menge
aller Punkte P, die vom Brennpunkt F und der Leitlinie L (die
Senkrechte links) immer den selben Abstand r haben.
K ist der Fußpunkt eines Parabelpunktes
P auf der Leitlinie L. Es ist also der Abstand [KP]=[FP]= r
(gelb).
Die Bedingung muss natürlich auch für den Scheitelpunkt S gelten,
demnach halbiert der Scheitel die Strecke vom Brennpunkt zur Leitlinie.
Den Parameter p kann man hier grün eingezeichnet
finden. Weil hier die numerische Exzentrizität =
1 ist, verändert sich die Polargleichung, die bei der Ellipse
hergeleitet wurde:
Der Winkel
wird wieder von der Waagerechten weg gezählt. Für eine Parabel
wie sie hier dargestellt ist könnte man in einem x,y-Koordinatensystem
(+x waagercht nach rechts, +y senkrecht nach oben) die Gleichung y2
= 2p·x schreiben. Daraus ergibt sich der Parameter p. Eine schnelle
Kontrolle der Polargleichung für die Parabel ergibt:
Also alles roger :)
Die Parabel hat noch eine Menge weiterer interessanter Eigenschaften,
die hier aber nicht weiter von Interesse sind.
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